Neue Denkweisen zu Depression

Kann seelisches Leiden auch körperlich bedingt sein?

Die Dokumentation  Depression – neue Hoffnung?

beschäftigt sich mit körperlichen Ursachen.
Sie weist auf Zusammenhänge in der Ernährung und im Lebensstil (z.B. sozialer Stress) hin. In Unsicherheit wird der Körper demnach in einen inneren Alarmzustand versetzt. So kann auch das Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten. Dauerstress mache also den Körper und die Seele krank.

Fehlende Emotionale Verlässlichkeit in der Kindheit seien frühe traumatische Erfahrungen, die den erwachsenen Menschen dazu bringen würden, Bedrohungen von außen viel mehr Aufmerksamkeit zu schenken, ein beibehaltenes Kindheitsmuster, um sich zu schützen. Das erzeuge Dauerstress, eine ständige innere Alarmbereitschaft.

Industriell verarbeitete Lebensmittel seien außerdem eine Gefahr, entzündliche Prozesse im Körper zu begünstigen. Chronische Entzündungen würden das Immunsystem aktivieren – wieder sei der Mensch also in innerem Alarmzustand.

Der depressive Zustand wird hier als Krankheitsmodus des Körpers gesehen, der dem Immunsystem Freiraum zum Heilen schaffen will damit.

Fazit: ein aus dem Gleichgewicht geratener Mensch braucht viel Geduld mit sich selbst und sein Umfeld mit ihm und einen behandelnden Arzt.

Was man unterstützend oder vorbeugend selbst tun kann:

Für ein gutes Umfeld sorgen, wo Vertrauen und ein liebevoller Umgang  miteinander herrschen und sozialer Stress also eher eine Ausnahmeerscheinung darstellt.

Sich nicht dauerhaft selber überfordern.

Auf die Ernährung achten.

Entspannt den Tag beginnen und beenden.

Sich helfen lassen.

Zweckfreie Räume und Zeiten genießen, wo man sich nicht profilieren oder Kontakte knüpfen oder engagieren muss.

Jeder hat sein eigenes Maß. In einer funktionierenden Gemeinschaft kann man sich gegenseitig ausgleichen und fördern und auch mal bremsen.

 

 

 

 

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