Malen


Alle Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5:7)




Abwerfen und Loslegen


Mit freien Händen
die Vielfalt schöpfen


Freude in Farben
verströmen, denn


in allen
Facetten


zeigt sich
das Leben

Warum nicht Kunst

Kunst drückt Wahrheiten so aus,

dass man sie mit den Sinnen und

mit dem Herz erfassen und sich

selbst erschließen kann.

Eigene Kunst zu kreieren setzt

innere Bilder frei.

Probiere aus, lerne dich neu kennen

und teile dich mit. Finde heraus,

was du geben kannst.

Und was Dein Schöpfer als Potential

in dich hineingelegt hat.

Finde deine eigene Bedienungsanleitung 2019!

Es macht Sinn, sie zu kennen.


und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

(Johannes 8:32)

Kapieren

Dem tiefen Erleben
Zeit und Raum geben
sonst stolpert es
wie ein zurückgelassenes Kind
durch den Alltag und zerrinnt
an Fragen, die ohne Antworten sind

Die Psyche braucht Verarbeitungszeit.

Wir kommen bei uns an,
unser innerer Arbeitsspeicher wird geleert,
weil sich alle Inhalte in Ruhe abspeichern.

Und dann – offenbahren sich uns Zusammenhänge!

Wir haben wieder Kapazität,
anderen unabgelenkt
unsere volle Aufmerksamkeit
geben zu können.

Was für ein Geschenk!

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“ (Prediger 3:1)

 

Neu

Ostermontag

das Ende
wird zum Anfang
die Schöpfung
atmet Ewigkeit

unser Leben
wird in Liebe
geordnet und
richtet sich
neu aus

Welche Konsequenzen hat das für mich?

 

Fasten im Sinn

Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe:
Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast,
lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast!
Gib frei, die du bedrückst,
reiß jedes Joch weg!
(Jesaja 58:6)

Wohin führt mein gottesfernster Weg?
Fasten bedeutet, ich gehe ihn nicht.

Fasten ist eine Beziehungssache.

In einer gesunden Beziehung
wohnt die Seele gern im Körper.

Fasten befreit in die Beziehungsfähigkeit.

 

Von der tödlichen Obsoleszenz zur lebendigen Liebe

Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern, was ich hasse, das tue ich. (Römer 7:15)

Für die großen Fragen des Lebens
braucht es Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit.

Zu sich selbst kommen,
der inneren Stimme zuhören,
statt dem Lärm zu erliegen.
Eine tägliche Überlebensübung.

Jeder Mensch hat sein eigenes Lebenstempo.
Wie lange er trauert, wie lange er über etwas nachdenkt,
wieviel Zeit er benötigt, um eine Aufgabe gut zu erledigen,
welche Einschränkungen und Defizite er zu berücksichten hat –
das alles sind die Bestandteile seiner Lebensgleichung.

Wird das nicht einkalkuliert, verkommt er
zum austauschbaren Massenprodukt
mit Sollbruchstelle.

Was nur er zu geben hat,
bleibt unabgefragt.

Es ist, als liefe er mit einem ungeborenen Kind umher,
das langsam stirbt.

Für dieses Kind
trägt jeder von uns
selbst die Verantwortung.

Es zur Welt zu bringen,
ist das Beste,
was wir tun können.

Wie bei einem Baby, das in eine Familie hineingeboren wird,
der Rahmen mit seinen Untiefen bleibt vielleicht bestehen,
aber die Prioritäten verschieben sich,
und das verändert alles.

Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen! Allein sehet zu, daß ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet; sondern durch die Liebe diene einer dem andern. (Galater 5:13)

November

Wir sind im November angekommen. Für viele Alleinlebende eine unangenehme Zeit. Trübe Sicht und trüber Sinn? Wie geht man damit gut um? In Kontakt treten mit anderen Menschen, den Befürchtungen keinen Raum geben, sondern dankbar auf alles Gelungene im Jahr zurück schauen. Oder auch sich bewusst einlassen auf Prozesse der Trauer, des Abschieds. Denn alles hat seine Zeit, alles darf seine Zeit auch haben, und alles braucht seine Zeit.

 

 

 

 

Zutrauen

Manchmal merke ich
wie meine Seele zittert
als hörte ich das Herbstlaub in den Bäumen rascheln:
gleich müssen wir fallen

Dann wiege ich
mit einem leisen Lied
die Angst in mir wie ein Kind

Dann wird es Frühling in mir
die Blätter am Baum
erwarten in den Knospen
den Auftritt ihres Lebens

Immer ist irgendwo Herbst
aber immer auch irgendwo Frühling

Immer fallen Blätter
immer öffnen sich Knospen

Das ist ganz sicher

Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!
Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
(Bibel; Offenbahrung 21:5)