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Du wirst mir den Weg zum Leben zeigen
und mir die Freude deiner Gegenwart schenken.
Aus deiner Hand kommt mir ewiges Glück.

(Psalm 16, Vers 11)

 

Herzlich willkommen bei Seelenfrieden-stiften.de
 

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Kleine Auszeit

Die Seele baumeln lassen – wer mag diesen schönen Ausdruck geprägt haben? Wie oft gestehen wir uns das zu? Zweckfreie Räume und Zeiten und Freundschaften sind Schutzzonen für die Seele. Gar nicht so einfach, wenn wir das Gefühl haben, dass sich alles rechnen muss. Dann werden Urlaub, Freunde, Hobbys zu Zielobjekten eigener Profilierung. Früher gab …

Über mich

Seelsorge – was ist das?

Auf der Suche nach Sinn, Halt und Bestand stieß ich auf dieses Thema. Meldete mich neugierig zu einem Ausbildungskurs für Seelsorger an.

Gleich in der ersten Stunde im Rahmen eines Gebetes zog ein Frieden in mir ein, wie ich ihn Jahre nicht erlebt hatte. Aller Krampf fiel ab, Dankbarkeit breitete sich aus. Ich wusste, ich bin endlich angekommen!

Ich lerne, dass es Werkzeuge gibt, wie man Menschen behilflich sein kann,  um eine eigene Lösung zu erarbeiten. Auch ein Gebet kann unterstützend dazugehören. Die Seelsorge geht behutsam vor, steht zur Seite, hört zu, fühlt mit und hält sich mit Wertungen und Urteilen sehr zurück. Liebevoll hilft sie dabei, sich zu finden, um anderen geben zu können, was man als Befähigung/Begabung/Berufung in sich trägt.

Sich anlehnen wie an einen starken Baum, Kraft tanken und dann aus dem Schatten heraustreten. Unbefangen, unvoreingenommen und frei werden von falscher Menschenfurcht und unrealistischen Zielen, sich getröstet zu wissen in schweren Zeiten, sich versöhnen zu können mit Menschen und Situationen und ein sinnvolles Leben gestalten – das alles sind Inhalte, nach denen ich mich dankbar ausstrecke.

Weitergeben

Weiterzugeben, was man empfangen hat, ist die beste Art, danke zu sagen.

Mein Weg als Beratende Lebensbegleiterin entsteht. Die Ausbildung absolviere ich am ISB Institut für Seelsorge und Beratung Plauen.


Unter der Rubik „Themen“ werde ich einige meiner Schwerpunkte vorstellen.

Zur Veranschaulichung verwende ich eigene Fotos und Gedichte.
Mehr davon findet man auch auf meiner anderen Homepage www.kunstundunrat.de

Themen

Hier und jetzt

Fliehkraft

liebe
deinen nächsten
Schritt

Von einer großen Reise zurückgekommen, plagt Fernweh unser Herz. Wir fühlen uns entwurzelt. Am falschen Ort.

Wie können wir uns aus neuen Erkenntnissen und Wünschen einen Weg bauen, der trägt?

Eine kleine Analyse unserer Sehnsucht kann uns zeigen, was uns wirklich vom Herzen her wertvoll und lohnenswert ist. Um dann einen ersten, wenn auch noch so kleinen Schritt zu wagen. So kommen wir vom Trauern und Träumen ins Agieren und Steine wegräumen.

Zur Besinnung

Wohin

Ich kämpfe
und verbrenne
atme aus und erkenne
nur den Nebel vor meiner Hand

Ich setze mich aus
und schwimme
atme ein und entrinne
Zug um Zug

Ich gewinne Zeit
zu nähren die Sinne
ich liege in ihrer Stimme:
atme ein, atme aus und beginne!

Ganz ruhig!Wie oft hören oder sagen wir diesen Satz?

Wissen wir auch noch, wie das geht, ganz ruhig zu sein?

Vielleicht kommt sie zurück, die Erinnerung an das unverstellte Leben bei einem Picknick im Wald. Unser innerer Computer darf seine tausend geöffneten Fenster schließen zugunsten einer Momentaufnahme, die nicht im Kopf, sondern mit dem Herz verarbeitet wird. Und alle Sinne und Gefühle sind sich dabei einig. Wir fühlen uns plötzlich wieder stimmig, und das strahlen wir auch aus.

Ich musste erst nach Norwegen fahren, um das neu einzuüben. Aber jetzt „bringe“ ich es wieder. Wer kommt mit mir mit?

Tiefer, langsamer, kürzer – barfuß fühlen

Dem Instinkt

Dir auf der Spur
an wilden Hecken
mir das Kleid zerreißen
barfuß zurück

ließ mich vertreiben

heim will ich
und bleiben

Der Sommer lädt uns ein, ihn mit allen Sinnen zu erkunden.

Warum nicht ohne Schuhe die Umgebung ergründen, den Tastsinn nutzen, sich erden?

Es kann eine zunächst schmerzhafte Angelegenheit sein, denn unsere Füße sind es nicht mehr gewohnt, ohne schützendes Schuhwerk unterwegs zu sein. Doch es lohnt sich, das auszuprobieren.

Ohne Hektik und Streckenrekordgedanken, einfach nur die Füsse ins Gras setzen und loslaufen. Die warme Straße nach einem Regenguss spüren. Durch einen Bach hindurch laufen, das kühle Wasser und das Stechen der kleinen spitzen Steine aushalten.

Aufmerksamkeit für die Bodenbeschaffenheit wird wichtiger als der Blick aufs Handy. Die Gedanken im Kopf müssen warten. Was zählt, ist ganz allein der nächste Schritt, dann der nächste und der nächste…

Hinterher zu Hause die brickelnde Wärme in den Füssen genießen.

Entspannung nach einer sehr wohltuenden Massage in der Natur breitet sich im ganzen Körper aus.

Barfuß laufen geht fast immer und fast überall – nur die Dosis ist individuell abzuwägen. Wer sich mir anschließen möchte für einen ersten Versuch, kann das gern tun.

Kritik als Wegweiser

Überraschung

Manchmal liegt das Heil
im Gegenteil

Man weiß immer, was man hatte, aber selten, was man hat.

Für eine realistische Einschätzung fehlt uns oft der nötige Abstand. Den haben unsere Mitmenschen. Hören wir ihnen zu? Warum nehmen wir nicht einfach mal an, es sei was dran, was sie da gerade über uns sagen?

Den Umgang mit Kritik kann man für sich kultivieren.

Wie geht das?

Und was soll das bringen?

Kann sein, man kommt zu ungeahnten Sichtweisen und viel schneller zu neuen Selbsterkenntnissen. Blockaden in der eigenen Weiterentwicklung werden aufgedeckt. Ist man bereit, seine eigenen Schwächen anzuschauen, werden sich helfende Hände finden. Vielleicht mit dem Anfangssatz: „Na endlich hat er´s/ sie´s kapiert!“

Es tut nur kurz (wenn auch mitunter ziemlich sehr) weh, wenn man sich der Realität  stellt. Danach eröffnen sich neue Handlungsspielräume.

Deshalb mein Tipp: aushalten! Und durchgehen. Es gehört Mut dazu und ein gesundes Selbstwertgefühl.

Kurzfristig leichter ist es, stattdessen nach Verbündeten zu suchen, um zusammen hocken zu bleiben in Selbstmitleid und Ausreden.

Anhand von mitgebrachten Alltagsbeispielen erarbeiten wir gemeinsam einen Blickwechsel, um vom Vermeiden ins Handeln zu kommen.

Pausenlos perfekt?

Keine Rolle

Ich war die Summe der anderen,
ein Umschlagplatz für Erwartungen.

Gedreht, gewendet, bejubelt, verworfen
und von Meinungen dressiert,
wählte ich kraftlos zwischen Masken.

Was für eine Vorstellung!

Manchmal ist es dran, einen persönlichen Soll-Ist-Abgleich durchzuführen.
Denn in der Vielfalt der Optionen für die eigene Selbstverwirklichung schleichen sich Gewohnheiten ein,
die uns überfordern. Wir verlieren unser gesundes Maß aus dem Blick und wundern uns, warum wir an Kraft verlieren.

Was habe ich davon, wenn ich so weitermache?
Wo führt das hin, wenn ich nichts verändere?
Eine ehrliche Selbstanalyse kann eine gesunde Kurskorrektur einleiten.

Umgang mit Veränderung

Dazwischen

nicht kämpfen
nicht aufgeben

loslassen
öffnen

die Angst streicheln
die Trauer umarmen

die Neugier wecken und
das Unbekannte einladen

In Phasen des Umbruchs ist Geduld gefragt, jemand, der einfach mal zuhört, bevor man übereilt falsche Entscheidungen trifft.

Jetzt ist es besonders wichtig, sich die Kraft einzuteilen, um diesen Prozess emotional durchleben zu können. So wird „an Ort und Stelle“ verarbeitet und nichts verdrängt.

Ich kann Vertrauen und Zeit zur Verfügung stellen und auch Arbeitsblätter, die helfen können,  Prioritäten zu erkennen, um zu ordnen, was durcheinander geraten oder plötzlich infrage gestellt ist.

 

Hochsensibel – bin ich krank?

Offen

Die Schale brach
mit ängstlichem Gepoche

Das Herz pulsierte roh im Licht
Es hat geblutet bis es heilte

Jetzt schlägt es
nicht mehr nur für sich

Wie fühlt es sich an, wenn man permanent mitschwingt auf den Wellen des Umfeldes? Wenn die Grenzen zwischen eigenen und fremden Gefühlen fehlen?

Hochsensible stehen in der Gefahr, ihre Schutzmechanismen mehr zu trainieren als das Ausagieren ihrer Begabung.

Ich kann zeigen, wie man der eigenen Hochsensibilität auf die Spur kommt und eigene Bedürfnisse und Grenzen klar artikuliert. Das verschafft Freiraum, der oft fehlt.

Regenerieren und sich entspannen können, um dann zurück in die Gemeinschaft zu gehen und auszuleben, was man ihr an Befähigungen zu geben hat – so kann das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit sich wandeln. Doch es braucht Übung und Geduld!