Lebenskurs

Willkommen auf Seelenfrieden-stiften.de

Der Kurs meines Lebens – wohin führt er mich?
Fühle ich mich ausgeliefert?
Oder in Liebe geleitet?

Den eigenen Standort bestimmen,
auf die Metaebene gehen.

Und dann wieder neu Fahrt aufnehmen.
Im eigenen Tempo unterwegs sein,
Erfahrungen sammeln, teilen und weitergeben.

„Eigentlich macht die meisten Leute die Einsamkeit krank
und die Gemeinschaft kann sie heilen“
schrieb mir eine Freundin.

„In allen Handlungen die Rückkopplung an die Gemeinschaft finden“
so heißt das Lebensmotto eines Kollegen von mir.

Herausfinden aus der Isolation.
Sich vom Einzelkämpfer zum Mitmenschen entwickeln.

Wie wird der Mensch (wieder)
gemeinschaftsfähig?

Diese Seite soll Fragen und Antworten sammeln,
soll helfen, Seelenfrieden zu stiften.

Neu

Ostermontag

das Ende
wird zum Anfang
die Schöpfung
atmet Ewigkeit

unser Leben
wird in Liebe
geordnet und
richtet sich
neu aus

Welche Konsequenzen hat das für mich?

 

Fasten im Sinn

Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe:
Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast,
lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast!
Gib frei, die du bedrückst,
reiß jedes Joch weg!
(Jesaja 58:6)

Wohin führt mein gottesfernster Weg?
Fasten bedeutet, ich gehe ihn nicht.

Fasten ist eine Beziehungssache.

In einer gesunden Beziehung
wohnt die Seele gern im Körper.

Fasten befreit in die Beziehungsfähigkeit.

 

Von der tödlichen Obsoleszenz zur lebendigen Liebe

Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern, was ich hasse, das tue ich. (Römer 7:15)

Für die großen Fragen des Lebens
braucht es Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit.

Zu sich selbst kommen,
der inneren Stimme zuhören,
statt dem Lärm zu erliegen.
Eine tägliche Überlebensübung.

Jeder Mensch hat sein eigenes Lebenstempo.
Wie lange er trauert, wie lange er über etwas nachdenkt,
wieviel Zeit er benötigt, um eine Aufgabe gut zu erledigen,
welche Einschränkungen und Defizite er zu berücksichten hat –
das alles sind die Bestandteile seiner Lebensgleichung.

Wird das nicht einkalkuliert, verkommt er
zum austauschbaren Massenprodukt
mit Sollbruchstelle.

Was nur er zu geben hat,
bleibt unabgefragt.

Es ist, als liefe er mit einem ungeborenen Kind umher,
das langsam stirbt.

Für dieses Kind
trägt jeder von uns
selbst die Verantwortung.

Es zur Welt zu bringen,
ist das Beste,
was wir tun können.

Wie bei einem Baby, das in eine Familie hineingeboren wird,
der Rahmen mit seinen Untiefen bleibt vielleicht bestehen,
aber die Prioritäten verschieben sich,
und das verändert alles.

Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen! Allein sehet zu, daß ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet; sondern durch die Liebe diene einer dem andern. (Galater 5:13)

November

Wir sind im November angekommen. Für viele Alleinlebende eine unangenehme Zeit. Trübe Sicht und trüber Sinn? Wie geht man damit gut um? In Kontakt treten mit anderen Menschen, den Befürchtungen keinen Raum geben, sondern dankbar auf alles Gelungene im Jahr zurück schauen. Oder auch sich bewusst einlassen auf Prozesse der Trauer, des Abschieds. Denn alles hat seine Zeit, alles darf seine Zeit auch haben, und alles braucht seine Zeit.

 

 

 

 

Zutrauen

Manchmal merke ich
wie meine Seele zittert
als hörte ich das Herbstlaub in den Bäumen rascheln:
gleich müssen wir fallen

Dann wiege ich
mit einem leisen Lied
die Angst in mir wie ein Kind

Dann wird es Frühling in mir
die Blätter am Baum
erwarten in den Knospen
den Auftritt ihres Lebens

Immer ist irgendwo Herbst
aber immer auch irgendwo Frühling

Immer fallen Blätter
immer öffnen sich Knospen

Das ist ganz sicher

Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!
Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
(Bibel; Offenbahrung 21:5)

Kleine Auszeit

Die Seele baumeln lassen – wer mag diesen schönen Ausdruck geprägt haben?

Wie oft gestehen wir uns das zu?

Zweckfreie Räume und Zeiten und Freundschaften sind Schutzzonen für die Seele.

Gar nicht so einfach, wenn wir das Gefühl haben, dass sich alles rechnen muss. Dann werden Urlaub, Freunde, Hobbys zu Zielobjekten eigener Profilierung.

Früher gab es andere Freizeitbeschäftigungen, zum Beispiel: aus dem Fenster rausschauen (manche mit Kissen unter den Armen). Der Fernseher wurde ausgeschaltet, weil nichts mehr kam – Sendepause.

Warum nicht mal im Urlaub planlos den Tag beginnen? Sich von der Schönheit der Natur hinreißen lassen? Am Meer liegen, den Sand spüren, dem endlosen Rauschen zuhören.

Warum nicht aus Freude, aus Neugier sonntags zu Hause spazieren gehen, einfach so?

Und ganz nebenbei schaltet der Körper einen Gang zurück. Einfach so – wenn er noch kann.

 

 

 

 

Neue Denkweisen zu Depression

Kann seelisches Leiden auch körperlich bedingt sein?

Die Dokumentation  Depression – neue Hoffnung?

beschäftigt sich mit körperlichen Ursachen.
Sie weist auf Zusammenhänge in der Ernährung und im Lebensstil (z.B. sozialer Stress) hin. In Unsicherheit wird der Körper demnach in einen inneren Alarmzustand versetzt. So kann auch das Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten. Dauerstress mache also den Körper und die Seele krank.

Fehlende Emotionale Verlässlichkeit in der Kindheit seien frühe traumatische Erfahrungen, die den erwachsenen Menschen dazu bringen würden, Bedrohungen von außen viel mehr Aufmerksamkeit zu schenken, ein beibehaltenes Kindheitsmuster, um sich zu schützen. Das erzeuge Dauerstress, eine ständige innere Alarmbereitschaft.

Industriell verarbeitete Lebensmittel seien außerdem eine Gefahr, entzündliche Prozesse im Körper zu begünstigen. Chronische Entzündungen würden das Immunsystem aktivieren – wieder sei der Mensch also in innerem Alarmzustand.

Der depressive Zustand wird hier als Krankheitsmodus des Körpers gesehen, der dem Immunsystem Freiraum zum Heilen schaffen will damit.

Fazit: ein aus dem Gleichgewicht geratener Mensch braucht viel Geduld mit sich selbst und sein Umfeld mit ihm und einen behandelnden Arzt.

Was man unterstützend oder vorbeugend selbst tun kann:

Für ein gutes Umfeld sorgen, wo Vertrauen und ein liebevoller Umgang  miteinander herrschen und sozialer Stress also eher eine Ausnahmeerscheinung darstellt.

Sich nicht dauerhaft selber überfordern.

Auf die Ernährung achten.

Entspannt den Tag beginnen und beenden.

Sich helfen lassen.

Zweckfreie Räume und Zeiten genießen, wo man sich nicht profilieren oder Kontakte knüpfen oder engagieren muss.

Jeder hat sein eigenes Maß. In einer funktionierenden Gemeinschaft kann man sich gegenseitig ausgleichen und fördern und auch mal bremsen.